Das
Talentzentrum Kanurennsport in Essen ist ein Partner im Verbundsystem
Schule – Leistungssport. Anknüpfend an das Ende der 80iger
Jahre ins Leben gerufene Essener Talent-Projekt Kanurennsport im Rahmen
des Landesprogramms Talentsichtung und Talentförderung des MSWKS
ist das jetzt bestehende Talentzentrum eine konsequente Fortführung
der Leistungssportförderung des Kanu-Verbandes NRW.
Ziel der Arbeit am Talentzentrum Kanurennsport ist die frühzeitige Sichtung junger Ta-lente sowie deren Neigung entsprechende Hinführung zum Leistungssport. Ausgehend von einem Beginn der sportlichen Ausbildung im Alter zwischen 10 und 12 Jahren (d.h. ab vierter Klasse), |
stellen
Sichtungsveranstaltungen in den Schulen die Grundlage des Konzeptes dar.
Die talentiertesten Schülerinnen und Schüler werden dann den
Trainingsgruppen der am Projekt beteiligten Kanu-Vereine zugeführt
und haben die Möglichkeit, die Eliteschule des Sports - das Helmholtz-Gymnasium
- zu besuchen und die Vorzüge des dieser Schule angegliederten Sportinternates
zu nutzen. Dies gilt auch für Sportlerinnen und Sportler, die in
anderen Städten NRW´s Kanurennsport betreiben. Die nicht leistungssportbegabten, aber kanusportbegeisterten Kinder werden breiten-sportlich orientierten Gruppen zugeführt, um auf Wunsch auch weiterhin Kanusport betreiben zu können. |
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Lutz
Liwowski (Essen) |
Roland
Rübsam (Essen) |
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Amelie
Klein und Steffi Vossen, Schülerin am Helmholtz-Gymnasium |
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| Tomasz Wylenzek (Essen) führte 2001 als Schlagmann den Junioren-Vierer des DKV in Curitiba/Brasilien zum WM-Titel über 1000m | Tomasz
Wylenzek (Essen) und Christian Gille (Leipzig) starteten 2002 für
den Deutschen Kanu-Verband (DKV) |
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| Nadine Opgen-Rhein (Essen) und Manuela Mucke (Potsdam) nach dem Gewinn de EM 2001 im Zweierkajak über 1000m in Mailand/Italien | ![]() |
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| Sieben
Essener Grundschulen stellen die Basis der Talentsichtung dar, vier weiterfüh-rende
Schulen komplettieren die Nachwuchsförderung. Zentrale Rolle spielt
dabei die Eliteschule des Sports, das Helmholtz-Gymnasium. Voraussetzung
für das Gelingen des Konzeptes ist eine enge Zusammenarbeit aller
Beteiligten, insbesondere die Ko-operation von Schule und Verein/Landes-Fachverband,
der Eliteschule des Sports, dem Sportinternat Essen sowie dem in Essen
ansässigen Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr.
Die Kanusport-Gemeinschaft Essen, im Regattahaus
der Stadt Essen beheimatet und als Landes- und Bundesstützpunkt
anerkannt, ist Trägerverein des Talentzentrums. Seit dem Frühjahr 2001 konnte eine Professionalisierung
im Trainerbereich realisiert werden mit der Anstellung eines sogenannten
Schnittstellen-Trainers (Schnittstelle zwischen Landes- und Bundeskadersportlern)
und einer Erzieher-Trainerin, deren Auf-gaben in der schulischen, sozialen
und sportlichen Betreuung der Kinder liegt. Befür-wortet und finanziell
unterstützt wurde diese personelle Optimierung durch den Deut-schen
Kanu-Verband und den Landes-Kanu-Verband NRW. |
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| Thorsten
Müller |
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| Tomasz Wylenzek, Marcel Böhm, Lutz Liwowski, Nadine Opgen-Rhein, Thorsten Müller, Roland Rübsam | |||||||||||||||||
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| Nadine Opgen-Rhein und Manuela Mucke, Vizeweltmeiserinnen 2002 in Sevilla / Spanien | |||||||||||||||||
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| Auch bei den Deutschen Langstrecken Meisterschaften 2002 im Mannheim war die KG Essen sehr erfolgreich | |||||||||||||||||
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| Nadine
Opgen-Rhein und Manuela Mucke: Vizeweltmeiserinnen 2002 über 1000m
- Zweierkajak in Sevilla / Spanien |
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| Bronzemedaillen für Manuela Mucke und Nadine Opgen-Rhein bei der EM 2002 in Szeged / Ungarn | |||||||||||||||||
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| Siegerehrung
durch IOC-Präsitent Antonio Samaranch bei den Olympischen Spielen
1996 in Atlanta - Sieger im Viererkajak über 1000m |
Von
links nah rechts: Thomas Reineck (KG Essen) Mark Zabel (Magdeburg) Detlef Hofmann (Mannheim) Olaf Winter (KG Essen) |
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Einer
der erfolgreichsten und talentiertesten Nachwuchskanuten ist derzeit der
18-jährige Roland Rübsam, Schüler am Helmholtz-Gymnasium,
der Eliteschule des Sports (vierter Platz bei den Junioren-Weltmeisterschaften
2001 und bei der Junioren-EM 2002). An
Motivation dürfte es dem ambitionierten Nachwuchs somit nicht mangeln,
denn leis-tungssportlich orientiert Kanurennsport zu betreiben vis-a-vis
mit Olympioniken und Weltmeistern – das ist Anreiz pur. |
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| Der
Essener Kanu-Nachwuchs bei den Westdeutschen Meisterschaften 2002 - oben von links: Annika Gierig, Lena Bachmann, Julia Gierig - unten: Joshua Kröck |
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Kanurennsport am
Landesleistungszentrum, Talentzentrum und Bundesstützpunkt Essen/Duisburg |