Kanurennsport am Landes- leistungs- zentrum, Talentzentrum und Bundes- stützpunkt Essen / Duisburg
 
Stefan Breuing und Tomasz Wylenzek wurden 2002 in Hamburg zweifache Deutsche Meister im Zweiercanadier über 500 und 1000m
 
Hochspannung bei der Startphase im Kanurennsport
       
         

Das Talentzentrum Kanurennsport in Essen ist ein Partner im Verbundsystem Schule – Leistungssport. Anknüpfend an das Ende der 80iger Jahre ins Leben gerufene Essener Talent-Projekt Kanurennsport im Rahmen des Landesprogramms Talentsichtung und Talentförderung des MSWKS ist das jetzt bestehende Talentzentrum eine konsequente Fortführung der Leistungssportförderung des Kanu-Verbandes NRW.

Ziel der Arbeit am Talentzentrum Kanurennsport ist die frühzeitige Sichtung junger Ta-lente sowie deren Neigung entsprechende Hinführung zum Leistungssport. Ausgehend von einem Beginn der sportlichen Ausbildung im Alter zwischen 10 und 12 Jahren (d.h. ab vierter Klasse),

  stellen Sichtungsveranstaltungen in den Schulen die Grundlage des Konzeptes dar. Die talentiertesten Schülerinnen und Schüler werden dann den Trainingsgruppen der am Projekt beteiligten Kanu-Vereine zugeführt und haben die Möglichkeit, die Eliteschule des Sports - das Helmholtz-Gymnasium - zu besuchen und die Vorzüge des dieser Schule angegliederten Sportinternates zu nutzen. Dies gilt auch für Sportlerinnen und Sportler, die in anderen Städten NRW´s Kanurennsport betreiben.

Die nicht leistungssportbegabten, aber kanusportbegeisterten Kinder werden breiten-sportlich orientierten Gruppen zugeführt, um auf Wunsch auch weiterhin Kanusport betreiben zu können.
 
 
Lutz Liwowski (Essen)
Roland Rübsam (Essen)
 
 
Amelie Klein und Steffi Vossen, Schülerin am Helmholtz-Gymnasium
 
 
 
Tomasz Wylenzek (Essen) führte 2001 als Schlagmann den Junioren-Vierer des DKV in Curitiba/Brasilien zum WM-Titel über 1000m
Tomasz Wylenzek (Essen) und Christian Gille (Leipzig) starteten 2002 für den Deutschen Kanu-Verband (DKV)
   
Nadine Opgen-Rhein (Essen) und Manuela Mucke (Potsdam) nach dem Gewinn de EM 2001 im Zweierkajak über 1000m in Mailand/Italien
   
 
 
 
Sieben Essener Grundschulen stellen die Basis der Talentsichtung dar, vier weiterfüh-rende Schulen komplettieren die Nachwuchsförderung. Zentrale Rolle spielt dabei die Eliteschule des Sports, das Helmholtz-Gymnasium. Voraussetzung für das Gelingen des Konzeptes ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, insbesondere die Ko-operation von Schule und Verein/Landes-Fachverband, der Eliteschule des Sports, dem Sportinternat Essen sowie dem in Essen ansässigen Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr.

Die Kanusport-Gemeinschaft Essen, im Regattahaus der Stadt Essen beheimatet und als Landes- und Bundesstützpunkt anerkannt, ist Trägerverein des Talentzentrums.
Weitere Kooperationspartner sind die beteiligten Kanurennsport-Vereinen ESV Kupfer-dreh, KG Wanderfalke und RAWA Essen. An diesem Stützpunkt sind alle Rahmenbe-dingungen gegeben, die ein optimales Training der Kinder und Jugendlichen bis hin zum Olympiateilnehmer ermöglichen. Das Talentzentrum Kanurennsport in Essen zählt zu den stärksten in NRW und ist der bedeutendste Kanurennsport-Stützpunkt in NRW.

Seit dem Frühjahr 2001 konnte eine Professionalisierung im Trainerbereich realisiert werden mit der Anstellung eines sogenannten Schnittstellen-Trainers (Schnittstelle zwischen Landes- und Bundeskadersportlern) und einer Erzieher-Trainerin, deren Auf-gaben in der schulischen, sozialen und sportlichen Betreuung der Kinder liegt. Befür-wortet und finanziell unterstützt wurde diese personelle Optimierung durch den Deut-schen Kanu-Verband und den Landes-Kanu-Verband NRW.

Die Leistungsfähigkeit und herausragende Bedeutung des Standortes Essen lässt sich am anschaulichsten durch die Erfolgsbilanz Essener Sportler bei Olympischen Spie-len, Welt- und Europameisterschaften dokumentieren.

Thorsten Müller
 
Tomasz Wylenzek, Marcel Böhm, Lutz Liwowski, Nadine Opgen-Rhein, Thorsten Müller, Roland Rübsam
 
Nadine Opgen-Rhein und Manuela Mucke, Vizeweltmeiserinnen 2002 in Sevilla / Spanien  
 
Auch bei den Deutschen Langstrecken Meisterschaften 2002 im Mannheim war die KG Essen sehr erfolgreich
 
 
   
   
  Nadine Opgen-Rhein und Manuela Mucke: Vizeweltmeiserinnen 2002 über 1000m - Zweierkajak in
Sevilla / Spanien
Bronzemedaillen für Manuela Mucke und Nadine Opgen-Rhein bei der EM 2002 in Szeged / Ungarn
 
Siegerehrung durch IOC-Präsitent Antonio Samaranch bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta -
Sieger im Viererkajak über 1000m
Von links nah rechts: Thomas Reineck (KG Essen)
Mark Zabel (Magdeburg)
Detlef Hofmann (Mannheim)
Olaf Winter (KG Essen)
 
 
 
 
  Einer der erfolgreichsten und talentiertesten Nachwuchskanuten ist derzeit der 18-jährige Roland Rübsam, Schüler am Helmholtz-Gymnasium, der Eliteschule des Sports (vierter Platz bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2001 und bei der Junioren-EM 2002).

An Motivation dürfte es dem ambitionierten Nachwuchs somit nicht mangeln, denn leis-tungssportlich orientiert Kanurennsport zu betreiben vis-a-vis mit Olympioniken und Weltmeistern – das ist Anreiz pur.

Der Essener Kanu-Nachwuchs bei den Westdeutschen Meisterschaften 2002 -
oben von links: Annika Gierig, Lena Bachmann, Julia Gierig - unten: Joshua Kröck

Adresse:

Kanurennsport am Landesleistungszentrum, Talentzentrum und Bundesstützpunkt Essen/Duisburg
Ansprechpartner: Robert Berger
Olympiastuetzpunkt Rhein-Ruhr e.V.
45131 Essen, Wittekindstr. 62
berger@olympiastuetzpunkt.de
Telefon: 0201 / 43550-21